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> Aktuelle Messetermine

Nach der Saison ist vor der Saison...

Entsprechend diesem Motto sind wir auch in diesem Jahr wieder auf verschiedenen Messen für Sie vertreten. Hier die bereits bestätigten Termine:

Spielwarenmesse Nürnberg

7. Februar bis 12. Februar 2008,
Messegelände Nürnberg

Sie finden uns dort an
Stand Nr. D-95 in Halle 9

Nähere Infos unter:
www.spielwarenmesse.de

Spielwarenmesse
IAW Sonderpostenmesse Köln

2. April bis 4. April 2008,
Messegelände Köln

Sie finden uns dort an
Stand Nr. A 43 in Halle 6

Nähere Infos unter:
www.iaw-messe.de
IAW Sonderpostenmesse Köln
Cadeaux Leipzig, Fachmesse für Geschenk- und Wohnideen

6. September bis 8. September 2008, Messegelände Leipzig

Die weiteren Infos zu unserem Messestand stehen leider noch nicht fest, werden Ihnen aber rechtzeitig mitgeteilt.

Nähere Infos unter:
www.cadeaux-leipzig.de
Cadeaux Leipzig

> Wichtige Informationen zum Feuerwerkseinkauf 2008

Wie sich bereits im vergangenen Jahr abzeichnete haben sich die Rahmenbedingungen für den Import von Feuerwerk aus Fernost stark verändert und werden in diesem Jahr zu einer deutlichen Erschwernis, Verteuerung und längeren Lieferzeiten führen.
Gerade für die Feuerwerks-Branche ergibt sich hieraus eine Vielzahl gravierender Problemfelder, über die wir Sie hiermit detailliert informieren möchten:

  • Produktion- und Lieferstopps

    Plötzliche, zentralistische und unvorhersehbare Entscheidungen des chinesischen Staates, unter anderem ein Fertigungs- und Transportverbot von Feuerwerk während des Parteikongresses oder die kurzfristige Schließung von Gefahrguthäfen, bedeuten unkalkulierbare Produktions- bzw. Lieferstopps und erschweren eine detaillierte Planung.

  • Gefährdete Belieferung auf Grund der Olympiade 2008
    Vor und während der Olympischen Spiele in diesem Sommer muss mit einem Fertigungs- und Transportverbot von cirka zwei bis drei Monaten gerechnet werden. Eine rechtzeitige Belieferung ist ernsthaft gefährdet wenn Ihre Bestellung nicht bis zum Ende des ersten Quartals vorliegt.


  • Geänderte gesetzliche Auflagen
    Für Inlandtransporte und Lagerhäuser in China wurden von der Regierung neue Gesetze erlassen. So müssen Sicherheitsschulungen und Befähigungsnachweise für das Lagerpersonal durchgeführt bzw. erworben werden, um nur eine von vielen neuen Vorschriften herauszugreifen, was eine Verlangsamung der Abläufe, Fabrikschließungen und damit Verknappung der Ressourcen zur Folge hat.

  • Neuer Binnenmarkt für Feuerwerk in China
    Der neu entstandene Binnenmarkt in China führt zu einer Verknappung der Fertigungskapazitäten und verstärkt die zunehmende Abneigung der chinesischen Hersteller Billigartikel wie Klasse I Artikel oder Böller für den deutschen Markt in aufwendiger und BAM-konformer Bauart zu fertigen.

  • Fachkräftemangel führt zu Produktionsengpässen
    Auf Grund des boomenden Wirtschaftswachstums in China mit zum Teil besseren Verdienstmöglichkeiten und vermeintlich ungefährlicheren Arbeitsplätzen hat die Fluktuation von Facharbeitern in den saisonalen Fertigungsbetrieben stark zugenommen. Diese Entwicklung hat zu einer sinkenden Produktivität und zu steigenden Löhnen geführt.

  • Finanzierungsprobleme von Fabriken
    Mittlerweilen treten auch Finanzierungsprobleme bei chinesischen Produktionsbetrieben auf, weil deren Banken auf Grund der oben erwähnten Unwägbarkeiten keine Kredite mehr oder nur noch zu überhöhten Zinsen vergeben, was ebenfalls zu einer Verknappung der Produktionskapazitäten geführt hat.

  • Schließung von Produktionsbetrieben
    Durch die drei oben genannten Faktoren verschwinden mittlerweile viele kleinere Fabriken ganz vom Markt. Es kommt zur Bildung von Firmenkonglomeraten, die weniger flexibel sind, die Lieferantenbasis verkleinern und letztendlich Ihre Stellung gegenüber den deutschen Importeuren ausnutzen.

  • Längere Lieferzeiten auf Grund reduzierter Verschiffungskontingente
    Durch immer knapper werdende Verschiffungskapazitäten, in unserem Fall speziell für Gefahrgutstoffe wie Feuerwerk, führen zudem zu längeren und schwer kalkulierbaren Lieferzeiten und drastischen Preissteigerungen für die Frachtkosten.

  • Kürzung von Exportsubventionen zum 1. Juli 2007
    Im Zuge des Abbaus von Exportsubventionen hat China zum 1. Juli 2007 Steuererstattungen auf eine große Anzahl von Export-Artikeln, darunter auch Feuerwerksartikel, von 13 % auf 5 % reduziert. Diese Mehrkosten wurden von den chinesischen Produzenten auf die Produktpreise aufgeschlagen. Eine vollständige Streichung der verbliebenen 5 % bereits in 2008 gilt als sehr wahrscheinlich.

Die Vielzahl der aufgezählten möglichen Probleme macht deutlich, dass das Feuerwerksgeschäft in Fernost in letzter Zeit deutlich schwieriger geworden ist und eine reibungslose und termingerechte Belieferung nur mit wesentlich längeren Vorlaufzeiten gewährleistet werden kann.
Insbesondere vor dem Hintergrund eines Fertigungsstopps auf Grund der Olympiade benötigen wir Ihre Bestellung für das Saisongeschäft 2008 daher bereits möglichst frühzeitig. Zu späte Bestellungen können auf Grund der geschilderten Probleme möglicherweise nicht mehr realisiert werden.


Ihr Pyro-Partner Team