Martin von Tours ( 316 – 398 n. Chr. ) in Ungarn geboren, war Offizier des römischen Kaisers. Nach der Legende begegnete ihm in einer kalten Winternacht ein Bettler, der nur noch Lumpen auf dem Leib trug und vor Kälte wimmerte. Als Martin ihn sah, nahm er sein Schwert und schnitt damit seinen eigenen Mantel mitten durch. Die eine Hälfte gab er dem Armen, die andere Hälfte legte er sich selbst wieder um. In der folgenden Nacht soll dem Martin Jesus Christus im Schlaf erschienen sein. Er soll jenes Mantelstück getragen haben, das Martin dem Bettler am Abend gegeben hatte.
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In vielen Gegenden erhalten die Kinder auch heute noch kleine Geschenke zum Martinstag. Der Heilige St. Martin kommt z.B. in Franken als Pelzmärtel zu den Kindern. Auch spezielle Backwaren findet man zum Martinstag: z. B. Martinshörner, Martinsbrezel, Martinerle. Ein anderer Brauch am Vorabend mit der Laterne herumzuziehen und Laternenlieder zu singen ist ebenfalls weit verbreitet. In einigen Gegenden führt diesen Laternenzug ein Reiter als St. Martin an. Oft wird dann auch die Legende mit dem Bettler nachgespielt. Die Tradition mit den Lampions hat mit der Vertreibung der Winterdämonen (Verbindung zu Halloween) zu tun. |
Man hoffte früher, durch Martinsfeuer auf Feldern und Bergen den Angriff der bösen Wintergeister wenigstens für die Zeit des Martinstages verhindern zu können.
Zum Anlass des Martinstags am 11. November können Sie Ihren Kunden auch entsprechende Artikel wie z.B. Wachsfackeln, Flammschalen und Lampions anbieten.
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